Aminosäureprofil Reisprotein (100 g)
| 86300.00 mg | INF % | |
| Isoleucin | 3576.80 mg | 238 % |
| Leucin | 7527.90 mg | 257 % |
| Lysin | 3264.80 mg | 145 % |
| Methionin | 2329.10 mg | 299 % |
| Cystein | 1601.20 mg | 517 % |
| Phenylalanin | 4824.50 mg | 1556 % |
| Tyrosin | 4782.90 mg | 255 % |
| Threonin | 3264.80 mg | 290 % |
| Tryptophan | 935.80 mg | 312 % |
| Valin | 4782.90 mg | 245 % |
| Histidin | 2017.10 mg | 269 % |
Reisprotein ist ein sehr eiweißreiches Pulver mit wenig Kohlenhydraten. Laut naehrwertrechner.de liefert Reisprotein-Pulver pro 100 g rund 402 kcal, 86 g Eiweiß, 5 g Fett und 1 g Kohlenhydrate.
Warum ist Reisprotein interessant?
Reisprotein wird vor allem genutzt, um die Eiweißzufuhr gezielt zu erhöhen. Der hohe Proteingehalt von 86 g pro 100 g zeigt, dass es sich um eine stark konzentrierte Eiweißquelle handelt. Gleichzeitig enthält das Pulver nur sehr wenig Kohlenhydrate. Dadurch eignet sich Reisprotein besonders für Menschen, die proteinreich essen möchten und dabei auf eine eher einfache Zusammensetzung achten.
Wie passt Reisprotein in den Alltag?
Mit 402 kcal pro 100 g ist Reisprotein zwar kein kalorienarmes Lebensmittel, der Großteil der Energie stammt aber aus Protein. Laut der Energieverteilung auf der Quelle kommen etwa 86 % der Energie aus Proteinen, 11 % aus Fett und 0 % aus Kohlenhydraten. Reisprotein kann deshalb eine praktische Ergänzung in Shakes, Porridge oder Backrezepten sein, wenn der Eiweißanteil einer Mahlzeit erhöht werden soll.
Worauf sollte man achten?
Reisprotein ist vor allem ein Eiweißkonzentrat und kein vollständiger Ersatz für abwechslungsreiche Lebensmittel. Es liefert zwar auch 6 g Ballaststoffe pro 100 g, steht aber in erster Linie für seinen hohen Proteingehalt. Wer Reisprotein verwendet, sollte es deshalb am besten in eine insgesamt ausgewogene Ernährung einbauen.
(Quelle: Reisprotein Pulver auf naehrwertrechner.de)
Wie wird Reisprotein hergestellt?
Reisprotein ist ein pflanzliches Eiweißpulver, das aus Reis gewonnen wird. Meist wird dafür brauner Vollkornreis verwendet. Das Produkt wird vor allem als vegane Alternative zu Molkenprotein oder anderen tierischen Eiweißquellen genutzt.
Reisprotein besteht nicht einfach aus gemahlenem Reis. Stattdessen wird das Eiweiß aus dem Reis herausgelöst und anschließend konzentriert. Dadurch entsteht ein Pulver mit deutlich mehr Protein als im ursprünglichen Korn.
Bei der Herstellung wird Reis zunächst vermahlen und mit Wasser verarbeitet. Danach werden Stärke und Eiweiß voneinander getrennt. Häufig kommen dabei Enzyme zum Einsatz, die die Stärke aufspalten. So bleibt am Ende ein eiweißreicher Anteil übrig. Dieser wird gefiltert, getrocknet und zu feinem Pulver verarbeitet. Je nach Herstellungsverfahren kann das Endprodukt unterschiedlich viel Eiweiß enthalten.
Vereinfacht läuft die Gewinnung also so ab: Reis wird zerkleinert, die stärkehaltigen Bestandteile werden reduziert, das Eiweiß wird konzentriert und anschließend getrocknet. Das Ergebnis ist ein pflanzliches Proteinpulver, das sich gut in Shakes, Porridge oder Backrezepte einrühren lässt.
Reisprotein ist vor allem für Menschen interessant, die sich vegan ernähren oder Milchprodukte vermeiden möchten. Oft wird es auch mit Erbsenprotein kombiniert, weil sich die Aminosäurenprofile gut ergänzen.