Aminosäureprofil Graubrot (100 g)
| Isoleucin | 221.00 mg | 15 % |
| Leucin | 379.00 mg | 13 % |
| Lysin | 179.00 mg | 8 % |
| Methionin | 82.00 mg | 11 % |
| Cystein | 116.00 mg | 37 % |
| Phenylalanin | 255.00 mg | 82 % |
| Tyrosin | 137.00 mg | 7 % |
| Threonin | 188.00 mg | 17 % |
| Tryptophan | 56.00 mg | 19 % |
| Valin | 262.00 mg | 13 % |
| Histidin | 118.00 mg | 16 % |
Graubrot kann allenfalls einen geringen Beitrag zur täglichen Eiweißversorgung leisten. Bezogen auf 100 g liefert Graubrot (Roggenmischbrot) etwa 6 g Eiweiß bei 210 kcal. Dazu kommen 44 g Kohlenhydrate, 1 g Fett und 5 g Ballaststoffe.
Für die Praxis heißt das: Eine kleinere Portion von 50 g (zum Beispiel eine dünnere Scheibe oder ein halbes Brötchen-Äquivalent) bringt rechnerisch gerade mal 3 g Eiweiß.
Wichtig ist jedoch die Eiweißqualität: Bei Graubrot ist der „Chemical Score“ vergleichsweise niedrig angegeben (37 %), was darauf hindeutet, dass nicht alle essentiellen Aminosäuren in optimalem Verhältnis vorliegen. Praktisch lässt sich das leicht ausgleichen, indem du Graubrot mit eiweißreichen Komponenten kombinierst – so wird aus dem „Brot-Eiweiß“ eine deutlich rundere Eiweißversorgung über die Mahlzeit.
Gute Kombinationen sind zum Beispiel ein eiweißreicher Belag (z. B. Quark, Hüttenkäse, Käse, Eier, Fisch oder mageres Fleisch) oder pflanzliche Alternativen wie Hülsenfrüchte-Aufstriche. So bleibt Graubrot die sättigende, ballaststoffreiche Grundlage, während der Belag die Eiweißmenge und -qualität deutlich anhebt.