Aminosäureprofil Kokosnussmilch (100 g)
| Isoleucin | 74.10 mg | 5 % |
| Leucin | 114.90 mg | 4 % |
| Lysin | 55.70 mg | 2 % |
| Methionin | 26.00 mg | 3 % |
| Cystein | 26.30 mg | 8 % |
| Phenylalanin | 66.80 mg | 22 % |
| Tyrosin | 44.30 mg | 2 % |
| Threonin | 48.10 mg | 4 % |
| Tryptophan | 14.50 mg | 5 % |
| Valin | 81.30 mg | 4 % |
| Histidin | 26.30 mg | 4 % |
Kokosmilch hat nur wenig Eiweiß. In 100 g stecken etwa 2 g Eiweiß. Für Muskeln und Sättigung brauchst du deshalb noch andere Eiweiß-Lebensmittel dazu.
Kokosmilch wird oft als „cremige Pflanzenmilch“ genutzt, ist aber keine gute Eiweißquelle. Laut den Nährwertdaten für Kokosmilch mit 60 % Kokosanteil liefert sie pro 100 g rund 2 g Eiweiß, bei gleichzeitig etwa 185 kcal und 19 g Fett. Das bedeutet: Kokosmilch bringt vor allem Energie und Fett, aber nur wenig Protein.
Wenn du Kokosmilch als Basis für Curry, Suppe oder Dessert verwendest, kommt dein Eiweiß hauptsächlich aus den anderen Zutaten. Selbst eine größere Menge, zum Beispiel 200 g Kokosmilch, liefert rechnerisch nur etwa 4 g Eiweiß, aber schon ungefähr 370 kcal. Für eine spürbare Eiweißzufuhr reicht Kokosmilch allein also nicht aus.
Nutze Kokosmilch am besten als Geschmacksträger und kombiniere sie gezielt mit proteinreichen Lebensmitteln. In herzhaften Gerichten passen zum Beispiel Hülsenfrüchte oder Sojaprodukte gut, in süßen Speisen eher Skyr/Quark (wenn du Milchprodukte nutzt) oder proteinreichere Pflanzendrinks bzw. Proteinpulver nach Bedarf. So bleibt das Gericht cremig, und die Eiweißbilanz wird deutlich besser.